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    Gieselschling und Giesellinde weisen auf eine längst verschwundene
    Ansiedlung am Püllenberg hin, die Giesellinde wird die alte Hof-
    linde gewesen seine. Ob der Hof nach seinem Gründer benannt ist ?
    
			Die Hestruper Gemarkung.
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      Hestrup hatte eine Kapelle - Grundstücke "Alter Kirchhof" und
    eine Mühle = 1643. Flurname "Mohlenbrede" Hestrup war Eigentum
    der Grafen von Pyrmont, die an 13.9.1457 den Tileke v. Hanesentorp
    mit dem Zenten und Gut zum Richenberge mit 4 Höfen zu Hessentrop
    und 3 zehntfreien daselbst, mit dem Hofe und Holze zu Selbeck und
    dem halben Hofe zu Allersieke belehnten (Reg.2195). Seit 1518 war
    dies Lehen im Besitze der Familie v. Kerssenbrock, indem am 31.10.
    1518 Lübbert v. Hensentorp Herzog Heinrich v. Braunschweig und Lüne-
    burg bat, den Franz v. Kerssenbrook und seine Brüder damit zu beleh-
    nen (v.Kerssenbrock'sches Archiv). Aus diesem Lehn gehörten nach
    Hestrup die 4 Höfe und 3 Hufen und das Lohholz. Der Hof zum Aller-
    sieke lag bei Rothe Kuhle, zu ihm gehörte die "Allersieksche Feld-
    mark", links am Wege von Großenmarpe nach Barntrup. Es sind daraus
    die jetzt in Rothe Kuhle liegenden Höfe ausgestattet worden, die
    1770/80 von Sommersell nach Rothe Kuhle verlegt sind. An derselben
    Strassenseite liegen auch das Lohholz und Lohfeld und auf der andere
    anderen Seite die Hestruper Feldmark. Unbekannt ist Groneholz,
    während das Biggenbruch vor Selbeck bei den früher Rodewald'schen
    jetzt Tölleschen Hofe liegt.
      Die Hestruper Gemarkung war an die Großenmarper Höfe aufgeteilt,
    einiges Land ist auch an die Selbecker und sommerseller Höfe gekom-
    men. Die Großenmarper werden gleich nach dem Untergange des Dorfes
    damit bemeiert worden sein. Aus einer Urkunde den v.Kerssenbrook'
    schen Archivs vom 20.6.1487 ergibt sich, dass "Brant Husmann to
    groten Marpe" und seine Nachbarin "die Cordesche" (Brand und Kohring)
    Hestruper Land in meierstättischen Gewinn unterhatten, man wird
    daraus schliessen dürfen, dass auch die anderen Höfe schon damals
    ihr Hestruper Land besessen haben. So ist es noch die Familie von
    Hensentorp gewesen, die Hestrup die den Großenmarper Höfen gegen
    die üblichen Abgaben überlassen hat. Da nun 1393 und 1394 "de megger
    to Hessentorpe" noch genannt wird, ist Hestrup in der Zeit von,
    1393 - 1487 untergegangen, sehr wahrscheinlich in der Everstein'
    schen Fehde (um 1407).
       1832 erzählte man sich in Hestrup: Auf der sogenannten Leimke